Erfolgreicher Studientag am 25.11.2017

Gewaltfreie Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden – Erfahrungen, Anregungen, Herausforderungen

Der Studientag am 25.11.17 hat erfolgreich mit rund 35 Teilnehmer*innen und mit vielen interessanten Diskussionen und Inputs stattgefunden.

Der Studientag begann mit einem Vortrag von Martin Arnold über einen englischen Quäker,Corder Catchpool, der in den 1930er Jahren in Deutschland humanitäre Arbeit leistete und z.B. versuchte, Hafterleichterungen für oder die Entlassung von politischen Gefangenen zu bewirken.

Daran schloss sich ein Bericht von Roland Schüler vomFriedensbildungswerk Köln über ihren Umgang mit der AFD während des Wahlkampfes an: Dialog ja, aber keine öffentlichen Veranstaltungen, so lässt sich ihr Ansatz zusammenfassen.

Mine Röber vom Friedenskreis Halle berichtete via Video über ihr Projekt, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Darüber hat sie auch einen Artikel für die Zeitschrift Friedensforum verfasst.

Nach der Mittagspause reflektierte Christoph Besemer von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden, darüber, welche Formen des Dialogverhaltens bei der Auseinandersetzung mit politisch Fernstehenden sinnvoll sind.

Diese Vorträge und weitere Fragen wurden dann in Kleingruppen vertieft.

Es wird eine Dokumentation erstellt werden, die im neuen Jahr bei uns bestellbar sein wird und als PDF von dieser Seite heruntergeladen werden kann.

 

 



Neue Publikation: To Prevent Or Stop Wars

This book written by Christine Schweitzer and Jörgen Johansen is based on seven examples of peace movements of the last 110 years. It looks at the impact these movements may have had on the prevention or the ending of wars their own governments were engaging in. These examples are:

- Norway-Sweden 1905

- the movement against the Vietnam war in the 1960s and early 1970s

- the movement against the support of the Contras in Nicaragua in the 1980s

- the peace movement of the 1980s against nuclear weapons

- the case of the Women in White in Liberia in 2002-2003

- the movement against the Iraq war in 1991 [a.k.a. 'Persian Gulf War' or Gulf War II]

- the movement against the Iraq war in 2003 [a.k.a. Gulf War III]

The main finding of the comparison is that to prevent or stop wars is probably the most difficult objective a social movement may set itself. With the exception of the early Scandinavian case which was a case of successful war prevention, some of the movements against wars impacted both the conduct of the conflict and its eventual end but none of them could be attributed with stopping it alone. Besides this result, evidence was found that the respective movements had a long-term influence on public opinion and helped to raise public awareness on issues of wars and so-called “humanitarian intervention”.

However, there was also clear evidence that the respective movements had a long-term influence on public opinion. They helped to raise public awareness on issues of wars and so-called “humanitarian interventions.” This, in turn, had an influence on later crises and how governments dealt with them in regard to engaging or not engaging in war.

It can be ordered at the Federation for Social Defence for 15 Euros plus Postage.

A German version of the book has been published as a paper by the Institute for Peace Work and Nonviolent Conflict Transformation. It can also be ordered at the Shop of the Federation for Social Defence here.


Frühjahrs-Studientag des IFGK 2016

Zu einem Bericht von dem Frühjahrsstudientag am 9. April 2016 geht es hier.

 

 



Neue Publikationen


Wielding Nonviolence in the Midst of Violence: Case Studies of Good Practices in Unarmed Civilian Protection


“Wielding Nonviolence in the Midst of Violence: Case Studies of Good Practices in Unarmed Civilian Protection” ist der Titel des englischsprachigen Buches, das von der amerikanischen Expertin Ellen Furnari in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedensarbeit und gewaltfreie Konfliktaustragung herausgegeben wurde. Es ist jetzt gerade erschienen. Die AutorInnen des Buches haben sich mit Fallbeispielen aus vier Ländern beschäftigt: Kolumbien, Palästina-Israel, Philippinen und Südsudan. Sie beschreiben die Arbeit verschiedener Organisationen, die sich um den Schutz von AktivistInnen und Zivilbevölkerung bemühen und ziehen Schlussfolgerungen darüber, wie und wann Ziviles Peacekeeping funktioniert.
Ellen Furnari (ed), Wielding Nonviolence in the Midst of Violence: Case Studies of Good Practices in Unarmed Civilian Protection, BoD Norderstedt, ISBN 978-3-8370-9651-4, 332 S. Das eBook kann noch bis Ende Mai im Buchhandel zu einem Vorzugspreis von 1,99 erworben werden; die Druckversion kostet rund 30 Euro.

Martin Arnold: M.K. Gandhis weltgeschichtliche Bedeutung und wir

Erläutert anhand von Dokumenten des "ägyptischen Frühlings" 2011 (7 Seiten) - hier herunterladen


Kontakt

Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung
Hauptstr. 35
55491 Wahlenau
Telefon: 06543 - 980 096
Fax: 06543 - 500 636
E-Mail: BMuellerIFGK(at)t-online.de

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Bestellungen von Arbeitspapieren und Büchern bitte an:

Bund für Soziale Verteidigung, Schwarzer Weg 8, 32423 Minden,
Tel. 0571-29 456, info@soziale-verteidigung.de